Politik-Talk der CDU-Gemeindeverbände Vöhl, Edertal und Waldeck
Ganz im Sinne der interkommunalen Zusammenarbeit luden Anfang Februar der CDU-Gemeindeverband Vöhl, der CDU-Gemeindeverband Edertal sowie der CDU-Stadtverband Waldeck zu einem gemeinsamen politischen Abend ein. Rund 50 Gäste folgten der Einladung. Begrüßt werden konnten unter anderem die Bürgermeister Karsten Kalhöfer (Vöhl) und Frederik Westmeier (Edertal). Aus der Kreispolitik nahmen der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Timo Hartmann, an der Veranstaltung teil.
von links: Vöhls Bürgermeister Karsten Kalhöfer, erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, Edertals Bürgermeister Frederik Westmeier, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Waldeck Philipp Hankel, Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU Vöhl Martin Obst und
In der Knorreichenhütte im Maislabyrinth Basdorf eröffnete der Vorsitzende der Vöhler CDU, Martin Obst, den Abend. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den drei Kommunen, insbesondere vor dem Hintergrund des kürzlich vereinbarten „Letter of Intent“. Kooperationsbündnisse gelte es weiter zu fördern und auszubauen. Gerade in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte könnten durch abgestimmtes Handeln Arbeitsabläufe vereinfacht, Kosten reduziert und freiwerdende Mittel gezielt eingesetzt werden. Wichtig sei dabei, so Obst, dass eine intensivere Zusammenarbeit nicht die Identität oder Selbstständigkeit der einzelnen Gemeinden infrage stelle, sondern vielmehr neue Perspektiven eröffne und gemeinsame Potenziale sichtbar mache.
„Gerade bei der Wasserbewirtschaftung des Edersees ist eine enge Abstimmung der Anliegerkommunen unerlässlich. Denn nur ein gut gefüllter See ist eine wesentliche Grundlage für einen funktionierenden Tourismus in unserer Region“, betonte Martin Obst. „Gemeinsam vorgetragene Anliegen finden deutlich mehr Gehör als einzelne Stimmen.“
Auch der Waldecker CDU-Vorsitzende Philipp Hankel hob die Bedeutung des gemeindeübergreifenden Dialogs hervor. Ziel sei es, Kräfte zu bündeln und die Region insgesamt zu stärken. „Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten müssen wir Synergien nutzen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln“, erklärte er.
Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese informierte über die aktuelle Haushaltslage des Landkreises und verwies auf die zunehmenden finanziellen Herausforderungen. Eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit könne dazu beitragen, künftige Belastungen abzufedern. Über die Arbeit der CDU-Fraktion im Kreistag berichtete Timo Hartmann und stand im Anschluss für Fragen und eine angeregte Diskussion zur Verfügung.
Am Ende der Veranstaltung herrschte Einigkeit darüber, den begonnenen Austausch fortzusetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sahen zahlreiche Möglichkeiten für sinnvolle Synergien, von denen alle Beteiligten profitieren können. Die CDU-Verbände verstehen dies als große Chance, die Region zukunftsfähig aufzustellen und verantwortungsbewusste Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.